Hier findet Ihr Fotos von den unterschiedlichsten Ausrüstungsgegenständen, welche im Laufe der Jahre beim Bundesgrenzschutz eingeführt wurden und auch über viele Jahre verwendet wurden.

Rucksack

Der Rucksack ist aus robustem, dunkelgrün eingefärbtem Segeltuch und schwarzem Leder gefertigt. Der Rucksack wurde von den Beamten des Bundesgrenzschutz als Marsch- bzw. Sturmgepäck benutzt. Es besteht die Möglichkeit, mittels Mantelpackriemen, am Rucksack die zusammengerollte Wolldecke und die Dreieckszeltbahn zu befestigen. Beides zusammen kann als Rolle um den Rucksack gelegt werden und dann mittel  sechs Mantelpackriemen befestigt werden. Für dei Befestigung der Mantelpackriemen sind am Rucksack Lederschlaufen aufgenäht. Im Deckel des Rucksacks  ist eine mittels Metallknopf verschließbare Tasche angebracht, der Rucksack selbst ist in eine große Haupttasche und eine kleinere Nebentasche unterteilt. Weiterhin ist vorne eine weitere Tasche aufgesetzt welche mittels Lederlaschen und Metallknöpfen verschlossen wird. Der Rand des Rucksackdeckels und der Taschenklappe der kleinen aufgesetzten Tasche sind mit einem dünnen Lederband  verstärkt. Der Rucksack kann mit einem Band oben zum Verschließen zusammengezogen werden. Zum Verschließen des Rucksackdeckels dienen die beiden Lederriemen. Die Trageriemen sind an den Schultern  mittels D Ringe befestigt, unten sind beide Trageriemen unterschiedlich befestigt, einer zum besseren aufsetzen mit einem Haken und der zweite mit einem kleinen Karabinerhaken mit Sicherungsfeder. Beide Schulterriemen sind längenverstellbar und verfügen über jeweils einen zusätzlichen Riemen mit jeweils einem Koppelhaken um den Rucksack entweder direkt vorne im Koppel einzuhängen oder aber auch in die D Ringe der am Koppel getragenen Patronen- bzw. Magazintaschen einzuhängen. An den Trageriemen sind noch grüne Filzschulterpolster aufgenäht.

Seesack

Der Seesack ist aus robustem Segeltuch gefertigt, verfügt über einen längenverstellbaren Schultertrageriemen und eingearbeitetem Tragegriff. Der Schulterriemen wird mit einem großen Karabinerhaken  an der Verschlußöse befestigt und diente dem Bundesgrenzschutzbeamten zum Transport seiner Bekleidung und Ausrüstung. Der Boden ist verstärkt, die Fläche um den tragegriff ist verstärkt und es befindet sich im Seesack oben eine Art Deckel.

Einsatztasche

Die Einsatztasche ist eine sehr robust  und sehr gut verarbeitete Reisetasche mit einem Schultertrageriemen. Die Einsatztasche  besteht aus Segeltuch mit Kunstlederbesatz und einm Reißverschluß. In der Tasche sind zwei seitliche Fächer eingearbeitete welche mittel Druckknöpfe an den Taschenwänden befestigt werden können. Am Boden verfügt die Tasche über sechs Metallnoppen zum Schonen des Taschenbodens, an der Längsseite über vier D Ringe um den Schultertrageriemen wahlweise zu befestigen. An einer Seite  verfügt die Einsatztasche noch über ein Fach zum Einschieben eines Namensschilds. Der Schultertrageriemen ist längenverstellbar und verfügt über ein aufgeschobenes Schulterpolster. Die Einsatztasche wird zusätzlich mit einer großen Lederklappe  mit einem Metallverschluß verschlosssen. Ein ähnlicher, nur kleinerer Metallverschluß befindet sich am Ende des Reißverschluß. In diesem ist ein kleines Schloß eingearbeitet und ermöglicht das Abschließen der Einsatztasche.

Kofferanhänger

Der Kofferanhänger entspricht dem Kofferanhänger wie er auch bei der Bundeswehr verwendet wurde und dient zum markieren z.B. des Seesacks mit dem Namen des Besitzers. Der Kofferanhänger ist aus Leder gefertigt, mit einm durchsichtigen Kunststofffeld. Im Leder ist eine Bundesversorgungsnummer eingestempelt.

Kleiderbügel

Der Kleiderbügel wurde aus Sperrhol gefertigt und war Bestandteil der der Spinde der Bundesgrenzschutzbeamten. Die Kleiderbügel gab es in unterschiedlichen Ausführungen so als Hosenbügel und als Hemden- bzw. Jackenbügel ohn Querstrebe. Auf dem Bügel wurde der Bundesadler und Bundesgrenzschutz eingebrannt.

Schuhbeutel

Der Schuhbeutel ist Zubehör der Einsatztasche und dient zum Transport von Halb- und Sportschuhen. Der Schuhbeutel wurde aber auch zum Transport der Schwimmsachen der Beamten des Bundesgrenzschutz zur Schwimmhalle verwendet.

Dokumentenmappe

Die Dokumentenmappe besteht aus einem Polyester ist an den Rändern mit einem Kunstlederband eingefaßt und kann mittels Klettband verschlossen werden. Vorn ist ein Bundesadler aufgenäht, hier in der Ausführung wi er später an den Uniformen der GUK /Grenzunterstützungskräfte verwendet wurde.

Schlüsselanhänger

Der Schlüsselanhänger ist kein offizielles Ausrüstungsteil, besteht aus einer Lederunterlage, einem großen Schlüsselring und einem in der Art des Mützenabzeichens des Bundesgrenzschutz gehaltenen jedoch verkleinertem Metallanhänger.

Einsatztasche GSG 9

Die Einsatztasche der GSG 9 / Grenzschutzgruppe 9 ist eine sehr robuste und sehr gut verarbeitete Einstztasche  welche groß genug ist, eine MP 5 aufzunehmen. Die Einsatztasche ist im Schnitt einer Sporttasche gehalten, verfügt über zwei stabile Tragegriffe, einem Schultertrageriemen und einm Reißverschluß mit einem Metallverschluß am Ende. In diesem ist ein kleines Schloß zum Abschließen der Tasche eingearbeitet. Innen verfügt die Tasche über zwei an den Taschenwänden anknöpfbareTaschenklappen, am Boden über eine Kunstledervertärkung mit  sechs Stahlnoppen zum Schonen des Kunstlederbodens. Die Tragegriffe sind angenietet und mittels D Ringen befestigt.

Schuhputzzeug

Das Schuhputzzeug hat sich im Laufe der Jahre leicht verändert. Hier ist eine ältere Version zu sehen. Das Schuhputzzeug besteht aus einer Kleiderbürste, einer Reinigungsbürste , eine kleinen Bürste zum Auftragen der schuhcreme und einer polierbürste. Teilweise verfügte die kleine Bürste zum Auftragen der Schucreme noch über einen kleinen Schutzbeutel. Die Tasche für das Schuhputzzeug ist unterteilt, so daß die Kleiderbürste von den Schuhbürsten getrennt ist. Die tasche für das schuhputzzeug kann mittels eines Reißverschluß verschlossen werden.

Stiefelspanner und Stiefelknecht

Die Stiefelspanner dienen zum Spannen des Stiefelschaftes der beim Bundesgrenzschutz verwendeten Schaftstiefel. um ein Knicken der Schäfte beim Lagern zu vermeiden. Die Stiefelspanner sind aus Holz gefertigt, sind federbelastet und haben einen Metallhaken. Die Buchstaben BGS sind eingebrannt.

Der Stiefelknecht diente als Ausziehhilfe für die Schaftstiefel und befand sich in den Kasernen bzw. Abteilungen des Bundesgrenzschutz auf jeder Stube. Der Stiefelknecht ist seit vielen Jahren unverändert aus Holz gefertigt, der hier zu sehende Stiefelknecht wurde in den 50 er Jahren von der ALB VOHL GMBH hergestellt. Der Herstellerstempel befindet sich leider nur schlecht lesbar auf der Unterseite

Brotbeutel

Der beim Bundesgrenzschutz verwendete Brotbeutel wurde nahezu unverändert von der Deutschen Wehrmacht übernommen. Der Brotbeutel besteht aus einem robustem dunkelgrün eingefärbten Segeltuch. Der Brotbeutel ist in zwei Fächer unterteilt und kann mittels einer Lederlasche und einem Metallknopf verschlossen werden. Der Deckel des Brotbeutels kann mit zwei Lederlaschen und zwei Metallknöpfen verschlossen werden. Die Koppelschlaufen sind knöpfbar und lederverstärkt und es ist ein separater Koppelhaken vorhanden. Am oberen Ende sind zwei D Ringe angenäht woran das Kochgeschirr, mittels eines Kochgeschirriemens und die Feldflasche befestigt werden können. Unter auf dem Brotbeuteldeckel sind zwei Lederlaschen aufgenäht um das untere Ende des Kochgeschirrs bzw. der Feldflasche  zufixieren. Auf der Rückseite sind zwei kleine D Ringe angenäht um den längenverstellbaren Schultertrageriemen zu befestigen. Der Brotbeutel wurde an den D Ringen des Parka und der Tarnjacke wie folgt befestigt: Der Parka und die Tarnjacke verfügen über zwei angenähte metall D Ringe durch diese und um das Koppel  bzw. den Leibriemen werden die Koppelschlaufen gelegt und durch die D Ringe geführt und dann zusammen geknöpft. So ist dann der Brotbeutel in seiner Position am Rücken des Trägers fixiert und kann nicht verrutschen. Der Schultertrageriemen wird mittels zweier kleiner Karabinerhaken  an den kelinen D Ringen an der Rückseite des Brotbeutels befestigt. Später wurde der Brotbeutel überarbeitet in seiner Form größtenteils jedoch beibehalten. Es wurde mossgrünes Segeltuch verwendet, die Lederschlaufen zur Befestigung des Kochgeschirrs und der Feldflasche sind mit den Verschlußriemen vernietet und nicht mehr aufgenäht. Der deckel ist umlaufend mit einem kleinen Kunstlederband  eingefaßt.

Butterdose

Die Butterdose ist aus Kunstoff gefertigt und diente zur Aufbewahrung von Brotaufstrich z. B. Magarine oder Butter. Die Butterdose wird mittels Schraubverschluß verschlossen und am Boden in der Mitte sind die Buchstaben BGS aufgebracht

Y Riemen

Der beim Bundesgrenzschutz verwendete Y Riemen ist als Koppeltragehilfe gedacht. Am Rücken wird dieser mittels eines Koppelhakens befestigt, an den beiden vorderen Enden sind zwei höhenverstellbare Karabinerhaken befestigt, die an den an den Munitions- bzw. Magazintaschen befestigten D Ringen befestigt werden können.

Klappspaten

Der beim Bundesgrenzschutz verwendete Klappspaten entspricht dem bei der Bundeswehr verwendeten Klappspaten. Der Klappspaten ist in drei Positionen arretierbar, in eingeklapptem Zustand, 90°Winkel und komplett aufgeklappt. Weiterhin verfügt der Klappspaten über eine Hacke welche in zwei Positionen arretierbar ist eingeklappt und 90°Winkel. Der Klappspaten hat einen Holzstiel und ein am Koppel zubefestigendes Lederfutteral mit zwei Verschlußriemen. das Futteral ist dunkel- oder olivgrün eingefärbt.

M 56 ABC Maske

Die M 56 ABC Schutzmaske ist an sich die unveränderte letzte Version der Wehrmachts Gasmaske. Diese wurde beim Bundesgrenzschutz bis zur Einführung der M 65 ABC Schutzmaske genutzt. Zur M 56 ABC Schutzmaske gab es unterschiedliche Transportbehälter. Hier ist die typische Gasmaskendose zusehen, jedoch mit einem Stoffüberzug, wie sie auch nach der Aufstellung der Bundeswehr 1956 dort verwendet wurde. Die Maskenberiemung hat hinten ein elastisches Element und kann an einem längeren Riemen bei nicht Gebrauch um den Hals hängend getragen werden. Die Gasmaskendose bzw. Schutzmaskendose wird so ( bei Rechtshändern) getragen das die Öffnung auf der linken Körperseite nach vorn zeigt und die Maske so leicht mit der rechten Hand aus der Schutzmaskendose gezogen werden kann. Die Schutzmaskendose wird mit dem hinteren Ende mittels eines kleinen Riemens und eines Koppelhakens im Leibriemen bzw Koppel eingehakt, so daß die Dose waagerecht hängt. Im Dosendeckel ist ein kleines Fach zur Aufbewahrung der Klarsichtscheiben und des Reinigungstuchs angebracht.

Maskenspanner

Der Maskenspanner dient dazu die M 56 ABC Schutzmaske bei der Einlagerung vor Knicken und Beschäigungen zu schützen. Dieser hält die ABC Schutzmaske in ihrer Form und kann so auch nach längerer Einlagerung wieder benutzt werden ohne das Risse durch Knickstellen aufgetreten sind.

M 65 ABC Maske

Die M65 ABC Schutzmaske wurde der Nachfolger der M 56 ABC Schutzmaske. Hier wurden die Maskenscheiben, der Maskenkörper, die Maskenberiemung und das Ausatemventil verändert. Weiterhin wurde nun eine rollbare Gummitasche für den Transport der Schutzmaske eingeführt welche mittels einer Lasche verschlossen wird. Die Schutzmaske M 65 hat den Vorteil, daß die Maskenberiemung nur einmal eingestellt werden muß und dann in dieser Position verbleiben kann, so daß man die Maske ohne die Beriemung jedesmal neu einstellen zu müssen auf- und absetzen kann. Dazu sind noch kleine Sicherungslaschen an der maskenberiemung vorhanden. Auch diese Maske verfügt über einen Riemen an dem die maske bei Nichtbenutzung um den hals getragen werden kann.

ABC Schutzbrille

Die ABC Schutzbrille war dazu gedacht, die Augen des grenzschutzbeamten beim Einsatz von tränengas zu schützen ohne das er die ABC Schutzmaske tragen muß

Auer 3 S ABC Maske

Die Auer 3 S ABC Schutzmaske wurde der Nachfolger der M 65 ABC Schutzmaske und wurde nach der Einführung über eineige Jahre gleichzeitig mit der M 65 ABC Schutzmaske genutzt. Hier wurde wieder eine Dose zur Aufbewahrung gewählt, welche die Maske besser schützt, hat aber den nachteil, daß die Maske nicht mit aufgeschraubtem Filter in die Dose eingelegt werden kann. Die Dose wird auf die gleiche Art und Weise getragen wie die Dose zur M 56 ABC Schutzmaske. Bei der maske  wurde eine Panoramascheibe verwendet um dem Träger ein besseres Sichtfeld zu ermöglichen, jedoch ist man bei der Berimung wieder dazu übergegangen, die Beriemung bei jedem Aufsetzen der Maske wieder anzupassen. Hier ist wichtig das alle Riemen gleichmäßig angezogen werden, da die Maske sonst nicht richtig sitzt und somit undicht ist. 

Gasschutzplane

Die Gasschutzplane ist schon seit mehreren Jahrzehnten beim deutschen Militär im Einsatz, so auch beim Bundesgrenzschutz. An den Enden befinden sich an der Plane Bleigewichte um ein Übersichwerfen zu vereinfachen. Die Gasplane war dazu gedacht, ABC Niederschläge beim Einsatz dieser Waffen vom Träger fernzuhalten wenn dieser sich auf den Boden legt. Die Gewichte waren dazu gedacht, die Plane dann auch am Boden zu halten.

Tasche ABC Selbsthilfesatz

Der ABC Selbsthilfesatz diente dazu  dem Beamten Hilfsmittel zur Selbstdekontamination zu geben wenn er in den Bereich von Schadstoffeinwirkung gekommen ist und er oder seine Ausrüstung damit in Berührung gekommen sit bzw. sich die Schadstoffe noch auf seiner Haut, seiner Uniform oder seiner Ausrüstung befinden.

Dekontaminationspuder

Das Dekontaminationspuder ist das so genanne Entgiftungspuder welches nach Schadstoffeinwirkung angewendet werden sollte.

Helmtrageschlaufe

Die Helmtrageschlaufe diente zum Befestigen des Schutzhelmes leicht am Koppel bzw. Leibriemen. Dazu wurde der Kinnriemneverschluß in die Helmtrageschlaufe eingehakt. Die Helmtrageschlaufen waren meist Anfertigungen der Abteilungsschuster aus alten Kinnriemen der Schutzhelme leicht.

Schlagstock kurz

Der Schlagstock kurz ist der "Gummiknüppel" den jeder Grenzschutzbeamte im Dienst getragen hat. Für diesen Schlagstock war in der Dienstanzughose eine extra Tasche eingenäht. Der Schlagstock kurz wurde mittels eine Lederschlaufe mit Karabinerhaken am Leibriemen befestigt und zusätzlich später auch noch im Mehrzweckanzug in der rechts hinten am Oberschenkel eingenähten Schlagstocktasche getragen.

Schlagstock lang Abdrängstock alte Art Holz

Der Abdrängstock alte Art besteht aus Hartholz einem Gummihandschutz und einem Lederriemen. Mit dem Lederriemen wird der Abdrängstock am Handgelenk gesichert. Abdrängstöcke dieser Art wurden bis Anfang der 80 er Jahre verwendet.

Schlagstock lang Abdrängstock neue Art Kunststoff

Vom Abdrängstock neue Art aus Kunststoff gibt es zwei verschiedene Versionen mit unterschiedlich großen Handschützen. Die Abdrängstöcke  bestehen aus Kunststoff mit einer Glasfieberseele. Am Griff ist eine Lederschlaufe zur Sicherung am Handgelenk angebracht. An den rechteckigen Schutzschilden ist eine Halterung für einen Abdrängstock angebracht. 

Schutzschild alte Art rund

Die Plexiglasschutzschilde rund alte Art sind in den 70er Jahren eingeführt worden und wurden vom Bundesgrenzschutz bei gewalttätigen Demonstrationen eingesetzt.Vorn ist ein Griff und hinten eine Kunststoffspange die das Brechen des Armes des Trägers bzw dessen Verletzung vermeiden soll wenn der Beamte mit dem Schild an einem Hindernis hängen bleibt oder Demonstranten am Schild ziehen.

Schutzschild neue Art rechteckig

Die rechteckigen Plexiglas Schutzschilde waren die Nachfolger der runden Schilde. Die rechteckigen gibt es in der Ausführung für Rechts- und Linkshänder. Vorn ist ein Griff und hinten eine Kunststoffspange die das Brechen des Armes des Trägers bzw dessen Verletzung vermeiden soll wenn der Beamte mit dem Schild an einem Hindernis hängen bleibt oder Demonstranten am Schild ziehen. Am Schild innen ist eine leichte Armpolsterung  und eine Halterung für den Abdrängstock vorhanden. Mit diesen Schilden wurde beim Bundesgrenzschutz Ausbildung im Absperr- und Räumdienst durchgeführt. So zum Beispiel Polizeikette, Geschützter Marsch und Rottenschutz. Der geschützte Marsch war angelehnt an die römischen Legionen eine recht schwierige Bewegungsform für den Zug wobei die drei Beamten vorn  ihre Schilde nach vorn hielten, die Beamten der 3. Gruppe ihre Schilde normal am linken Arm hielten , die Beamten der 1. Gruppe auf der rechten Seite Ihre Schilde in die rechte Hand nahmen und diese am rechten Arm trugen, die Beamten der2. Gruppe hielten ihre Schilde quer über den Kopf  und die letze Rotte, die letzten  drei beamten liefen rückwärts und hielten dann die Schilde vor sich um den Zug nach hinten zu schützen.

Reizstoffsprühgerät

Das Reizstoffsprühgerät RSG  dient zum Versprühen von Reizstoff, dazu wird in das RSG eine Reizstoffdose eingesetzt. Dieser reizstoff wird beim Versprühen nicht zerstäubt sondern  in einem Strahl freigesetzt. Dazu ist auf dem deckel des RSG eine kleine Visiereinrichtung angebracht um den Strahl des RSG auch ins Ziel bringen zu können. Zum RSG gehört das abgebildete Lederfutteral.

Kampfmesser Bundeswehr auch verwendet bei der GSG 9

Kampfmesser dieser Art wurden bei der Bundeswehr und auch bei der GSG 9 verwendet. Es hat einen Kunststoffgriff, eine kurze Parierstange, eine Metallscheide und einen Leder Koppelschuh zur Befestigung am Koppel bzw Leibriemen.

Plastikhandfessel

Die Plastikhandfessel ist eine Einweghandfessel welche zum Lösen aufgeschnitten werden muß und beim Anlegen die Gefahr mit sich bringt, daß man  die Plastikfessel zu fest zuzieht und en Festgenommenen dabei verletzt. Der Vorteil dieser Plastikhandfessel ist die Gewichts- und Platzersparnis. In der Plastikhandfessel ist ein Metallstift eingearbeitet welcher beim Anlegen die Handfessel blockiert wenn kurz in die Gegenrichtung gezogen wird.

Handfesseln Stahl

Beim Bundesgrenzschutz wurden verschiedene Modelle von Stahl Handfesseln von verschiedenen Herstellern verwendet. Hier zu sehen das modell von Smith & Wesson. Meist wurde dazu eine Ledertasche  zum Tragen am Koppel bzw. Leibriemen benutzt.

Asservatenbeutel / Beweismittelbeutel alte Art

Hier is ein Aservatenbeutel der alten Art zu sehen welcher noch mittels kleiner Schnüre am oberen Ende zusammengezogen werden kann.

Megafon

Das hier abgebildete GIGAFON ist eines älterer Bauart wird mit 6 C Zellen betrieben und es besteht die Möglichkeit ein Tonbandgerät anzuschließen. Die Lautstärke ist regelbar und es hat einen Lederriemen um es über der Schulter zu tragen. Bei Nichtbenutzung wurde das GIGAFON in dem zu sehenden Holzkoffer aufbewahrt.

Hundegeschirr Diensthundestaffel

Das Hundegeschirr wurde so bei den Diensthundestaffeln des Bundesgrenzschutz verwendet. Es wurde aus  stabilem Leder, und Kunststoff gefertigt um die beim Bundesgrenzschutz eingesetzten Hunde als Diensthunde kenntlich zu machen.

ABC Spührgerät Üb

Das ABC Spürgerät Üb ist vom äußeren Aufbau her dem ABC Spürgerät nachempfunden, jedoch hat das Üb Gerät keinerlei Spüreigenschften. Im Trageriemen ist eine Antenne eingearbeitet welche die vom Übungsleiter ausgesendeten Signale empfängt. Das Üb Gerät zeigt auf den Anzeigeinstrumenten die Werte an die der Übungsleiter per Funk an den Auszubildenen überträgt und dieser muß dann nach den abgelesenen Werten reagieren.

Waffenreinigungsgerät RG

Dieses Waffenreinigungsgerät ist dem Reinigungsgerät welches bei der Wehrmacht verwendet wurde sehr ähnlich. Es verfügt über eine Dose zur Aufbewahrung aus Metall, mit einem Dochtefach und einer Unterteilung für die Bürsten und den Öler. Im Satz enthalten ist ein Öler bzw Ölflasche, eine Reinigungsbürste, eine Ölbürste, ein Pinsel und die Reinigungskette.

Waffenreinigungsgerät Kunststoff Box

Reinigungsdochte

Die reinigungsdochte wurden  zur Reinigung von sämtlichen Schußwaffen des Bundesgrenzschutz benutzt. Zur Reinigung des Gewehrs im Kaliber 7,62x51 werden einfach ein paar Fäden herausgezogen, für die P 6 oder die MP 5 im kaliber 9x19 kann der Docht so belassen werden und für die Signalpistole werden mehrere Dochte zusammen genommen. 

Wartungssatz Maschinengewehr

Der Wartungssatz Maschinengewehr ist noch für das MG 42 bzw MG 1 / 3 gedacht. Im Wartungssatz enthalten sind mehrere Staubschutzkappen, welche auf den Mündungsfeuerdämpfer gedrückt werden können, ein Ölkanister,  eine Ersatzschließfeder, mehrere Tüten mit Ersatz Schlagbolzen, Ausziehern und Ausstoßern, mehrere Ersatz Verschlußbremsen und ein kleiner Sgeltuch Sack. Der Wartungsatz wird in einem MG Gurtkasten aufbewahrt. Der kasten hat an den Griffen kleine Lederüberschübe um ein Einschneiden beim Tragen des Kastens zu vermeiden.

Munitionskiste

Dies ist eine Original Munitionskiste in der die Munition für das G1 Gewehr (FN FAL ) vom Hersteller an den Bundesgrenzschutz ausgeliefert wurde.

Gurtkasten MG 42 / MG 1

Die hier zu sehenden Gurtkästen sind baugleich mit den bei der Deutschen Wehrmacht verwendeten Gurtkästen für die MG Gurte. Die Gurtkästen haben die Abmessungen um MG Gurte mit Patronen im Kaliber 8x57 IS für das MG 42  aufzunehmen. Nachdem man später die vorhandenen MG 42 auf das Kaliber 7,62x51 umgerüstet hat wurden die gleichen Gurtkästen jedoch mit einer Einlage verwendet um einen Zwischenraum von Patrone und Gurtkastenwand zu vermeiden. Die oben zu sehenden beschrifteten Gurtkästen wurden zur Aufbewahrung der Einsatzmunition bzw Magazine der betreffenden Gruppe für deren G 1 verwendet.

Maschinengewehrgurt

Der normale Maschinengewehrgurt besteht aus 5 Segmenten für jeweils 50 Patronen und einem Zuführstück. Hier zu sehen ein Segment für 50 Patronen.

Zuführstück für MG Gurt

Das Zuführstück dient zu erleichterten Einführung des MG Gurtes beim Laden des Maschinengewehrs.

Streifenkiste

Die Streifenkisten waren im Regelfall leere Holzmunitionskisten in den die Streifenbesatzungen zusätzliche Ausrüstung wie Ferngläser, Nachtsichgeräte und oder Taschenlampen aufbewahrt haben. Hier eine markiert mit 3./- für 3. Hundertschaft

Gleitschutzketten

Gleitschutzketten bzw Schneeketten hier zu sehen für einen VW Transporter T 3 gehörten zur Fahrzeugausstattung

Transportkiste

Hier zu sehen ist eine sehr robust und aufwendig verarbeitete Holztransportkiste für das Zubehör für das Einheitszelt. Die Kiste ist innen mit einem Inhaltsverzeichnis versehen, hat draußen eine Inhaltsbeschriftung und eine Eigentumsmarkierung der Einheit. Die Holzkiste verfügt über aufgeschraubte Metallkanten, Metallgriffe, Metallverschlüsse und Scharniere.

Sanitätskasten

Dies ist ein Verbandkasten für die Hundertschaft welcher in einem lackierten Blechkoffer mehrere verschiedene Verbandpäckchen ein Inhaltsverzeichnis und weiteres Verbandmaterial enthält.

Bergetuch

Das Bergetuch besteht aus robustem Segeltuch und diente als platzsparende Alternative zu einer Tragbahre. So konnte der Sanitäter das Bergetuch in seiner Sani Tasche oder seinem Rucksack mitführen und im Bedarfsfall dann einen Verwundeten mit Hilfe anderer Beamter mit dem Bergetuch bergen.

Kfz Verbandkasten

Der Kraftwagen Verbandkasten ist der gleiche Blechkasten wie er auch für die Bundeswehr Fahrzeuge verwendet wurde. Auf den Kraftwagen Verbandkästen ist immer das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs in dem er mitgeführt wird vermerkt.

Kfz Kleinstverbandkasten Kraftrad

Dies ist ein handelsüblicher Kraftrad Verbandkasten mit dem aufgeklebten amtlichen Kennzeichen des Kraftrades auf dem er beim Bundesgrenzschutz mitgeführt wurde.

BGS Bär

Der BGS Bär ist nicht nur ein nettes Bundesgrenzschutz Souvenir sondern hat eine echte dienstliche Bestimmung. Bären dieser Art waren dazu gedacht an Kinder die z.B. Beiteiligte an einem Verkehrsunfall waren  zur Ablenkung gegeben zu werden und so wurden Bären dieser Art auf den Streifenwagen des Bundesgrenzschutz mitgeführt.

Dreieckstuch

Knieschützer

Knieschützer dieser Art wurden beim Sport in der Turnhalle aber auch auf der Hindernisbahn benutzt.

Handtücher

Dies ist ein Geschirrhandtuch mit aufgebrachtem  Bndesgrenzschutz Schriftzug und dem Herstellungsjahr 1957

Handtücher dieser Art wurden an jeden Beamten der in der Gemeinschftsunterkunft wohnte ausgegeben.

Schlafsack

Beim Bundesgrenzschutz wurde ein vierteiliger Schlafsack verwendet, da die Beamten bei größeren Einsätzen oft in Turnhallen übernachten mußten. Aus diesem Grund  hat der BGS Schlafsack eine Luftmatratze. Die vier Teile sind Fußluftpumpe, gummierte Schlafsackhülle, Schlafsack und Luftmatratze.

Wolldecke

Beim Bundesgrenzschutz wurden unterschiedliche Wolldecken verwendet jedoch alle mit dem Eigentumsvermerk und dem Herstellungsjahr. Später wurden auch Wolldecken mit der Aufschrift BUND ohne Jahreszahl verwendet. Jeder Beamte verfügte über zwei Wolldecken.

Mantelpackriemen

Der Mantelpackriemen besteht aus einem langen Lederriemen mit einer Schnalle und einem eingenieteten Metallknopf zur Befestigung des angenähten kurzen Lederriemen. Der kurze Lederriemen dient zur Befestigung am Rucksack. Riemen dieser Art wurden verwendet um den Mantel zusammengerollt auf dem Rucksack zu transportieren aber auch für den Transport der Wolldecke und der Zeltbahn. Mantel oder Zeltbahn und Wolldecke wurden zusammengerollt in eine Art Wurst und konnten dann so um den Rucksack gelegt werden. Diese Sachen wurden dann mittels der Mantelpackriemen an den Seiten und auf dem Deckel des Rucksacks befestigt.

Kochgeschirriemen

Der Kochgeschirriemen dient dazu das dreiteilige Kochgeschirr zusammenzuhalten und auch am Brotbeutel zu befestigen. Dazu sind am Brotbeutel Lederlaschen und D Ringe angenäht.

Handschuhe

Die Handschuhe wurden aus dunkelgrün eingefärbtem Segeltuch hergestellt. Die Handschuhe sind leicht gefüttert, die Handfläche verfügt über einen Lederbesatz und obwohl als eine Art Fausthandschuh geschnitten verfügen die Handschuhe über einen extra Finger für die Zeigefinger um auch mit den Handschuhen die Waffen bedienen zu können.

Später wurden auch beim Bundesgrenzschutz die gefütterten Leder Fingerhandschuhe eingeführt. Die gleichen Handschuhe wurden auch bei der Bundeswehr verwendet.

Handschuhe Kradfahrer

Diese schwarzen Lederhandschuhe sind für die Kradfahrer des Bundesgrenzschutz gedacht. Die Handschuhe verfügen über Stulpen um auch die Handgelenke des Kradfahrers zu schützen. Dieser kann die Stulpen über die Ärmel der Kradfahrerkombi ziehen.

Armbinde für Beamte in Zivil

Armbinden dieser Art wurden zur Kennzeichnung von im Einsatz befindlichen Beamten Des Bundesgrenzschutz in zivil verwendet. So wurden Armbinden dieser Art auch  von den Beamten der Grenzschutzgruppe 9 über den Einsatzkombis getragen. Später wurden veränderte Armbinden eingeführt welche wendbar waren, auf einer Seite war die oben zusehende Beschriftung zu sehen und auf der anderen Seite war in weiß  POLIZEI gestickt. Es gab auch eine Armbinde wendbar eine Seite  BGS in weiß gestickt und auf der anderen Seite POLIZEI.

Kartentasche

Die Kartentasche in schwarz wurde Anfangs für Mannschaften und Unterführer bis Polizeihauptwachtmeister verwendet.  Die Kartentasche verfügt über ein großes Fach zur Aufbewharung von zunächst nicht benötigten Karten, ein Fach  mit transparenter Kunsttoffabdeckung für die vor Ort benötigte Karte, Fächer für Stifte und Radiergummi, einen Schulterriemen und Riemen zur Befestigung am Leibriemen. Später wurden die Kartentaschen in schwarz auch für andere Dienstgrade benutzt. Die Kartentasche ist vom Aufbau her der bei der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendeten Kartentasche nachempfunden.

Kartentasche braun für Unterführer ab Polizeimeister und Offiziere

Die Kartentasche in braun wurde Anfangs für Unterführer ab Polizeimeister und Offiziere bis hin zum General verwendet.  Die Kartentasche verfügt über ein großes Fach zur Aufbewharung von zunächst nicht benötigten Karten, ein Fach  mit transparenter Kunsttoffabdeckung für die vor Ort benötigte Karte, Fächer für Stifte und Radiergummi, einen Schulterriemen und Riemen zur Befestigung am Leibriemen. Später wurden die Kartentaschen in braun, je nach Verfügbarkeit und Bedarf, auch für andere Dienstgrade benutzt. Die Kartentasche ist vom Aufbau her der bei der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendeten Kartentasche nachempfunden. Als die Kartentaschen in braun nur für Unterführer an Polizeimeister und Offiziere verwendet wurde, hatten diese Dienstgrade auch braunes Koppelzeug, trugen also auch einen braunen Leibriemen statt der später bei allen Dienstgraden eingeführten schwarzen Leibriemen.

Kompaß

Kompanten dieser Art waren über sehr viele Jahre beim Bundesgrenzschutz in Verwendung. Der Kompaß verfügt über ein recht robustes Metallgehäuse, einen Peilschlitz, ein kleines eingeprägtes Lineal und einen Spiegel.

Feldflasche

Die beim Bundesgrenzschutz verwendete Feldflasche, in dieser Form später auch beim Technischen Hilfswerk verwendet, ist eine besondere Form der Feldflasche. Die Feldflasche  hat zwei Schraubverschlüsse, ein großer zum Befüllen und ein kleiner zum Trinken weiterhin hat die Feldflasche eine knöpfbare Kunststoffhülle und über den Feldflaschenboden ist ein Becher mit anklappbaren Henkel geschoben, welcher durch die unten aufknöpfbare Hülle entnommen werden kann. Die Feldflasche kann mittels einer knöpfbaren Lasche und einem Karabinerhaken am Brotbeutel befestigt werden.

Kochgeschirr

Feldbesteck

Dreieckszeltbahn tarn erstes Muster

Dreieckszeltbahn sumpftarn

Dreieckszeltbahn graugrün

Tasche Zeltzubehör

Tarnnetz

Holster Signalpistole

Patronentasche Signalpistole

Holster P 38 / P1

Holster P 6

Holster Heckler & Koch HK P 7

Patronentaschen K98k

Magazintaschen MP Baretta und MP 5

Magazintasche G 1 Leder

Magazintasche G 1 Segeltuch

Reserveverschlußtasche MG 42 / MG 1

Reservelaufbehälter MG 42 / MG 1

Gewehrgranatgerät ENERGA 75mm

Das 75 mm Gewehrgranatgerät ENERGA wurde zum Verschießen von 75 mm Granaten vom Gewehr FN FAL G 1 verwendet. Hierzu wurde der Mündungsfeuerdämpfer vom Lauf des G 1 abgenommen und das Gewehrgranatgerät aufgesetzt. Hierzu war es erforderlichen eine spezielle Treibpatrone für das Abschießen der Gewehrgranate zu laden.

Transportbehälter für Munition 101 mm Panzerabwehrgerät Blindicide

GDV, PDV und andere Bücher

Im Bundesgrenzschutz wurden zur Ausbildung der Beamten und zur Regelung des Dienstablaufes GDV und später PDV benutzt. In diesen werden die Benutzung und Reinigung von Waffen und Gerät, Abläufe beim Schießen, Dienstabläufe, Exerzieren und Verhalten im Dienst erläutert und geregelt. In diesen Vorschriften sind meist Eigentumsvermerke der Einheiten zu finden, welche diese benutzt haben.

Bundesdienstflagge eines Bootes bzw. Schiffs des Bundesgrenzschutz See

Die hier zu sehende Bundesdienstflagge war über mehrere Jahre auf einem Boot bzw. Schiff des Bundesgrenzschutz See im Einsatz und ist am Ende ausgeweht. Es handelt sich hier noch um eine Tuchflagge. Die Flagge ist vollständig 1,35 m lang und 0,80 m breit.

Am Flaggenrand sind der Hersteller, der Herstellungsmonat, das Herstellungsjahr und die Bundesversorgungsnummer zu finden.

Warnweste

Taschenlampe 3 Farben

Handweitleuchte

Die Handweitleuchte wird mit D Zellen betrieben, ist sehr robust hergestellt aber auch recht unhandlich. Hat einen Schalter mit zwei Funktionen, Dauerlicht und eine Art Morsetaste zum kurzzeitigen Aufleuchtenlassen der Handweitleuchte. Das Gehäuse besteht aus Metall ist schwarz lackiert und oft mit einer Einheitsmarkierung, wie viele Ausrüstungsgegenstände des Bundesgrenzschutz, als Eigentumsmarkierung versehen. Zu der Handweitleuchte gehört ein Ledertrageriemen um die Handweitleuchte am Riemen über der Schulter tragen zu können.

CEAG Handleuchte

Handleuchten dieser und ähnlicher Art wurden beim Bundesgrenzschutz für unterschiedliche Zwecke verwendet. Die Handleuchten haben einen eingebauten Akku und sind wieder aufladbar, weiterhin besteht die Möglichkeit in die Handleuchte unterschiedlich farbige Streuscheiben einzusetzen, hat die Möglichkeit Blinklicht, eine Art Abblend und Fernlicht zu schalten. Die Handleuchten verfügen über zwei verschiedene Glühlampen. Zu Handleuchten dieser Art gehört ein Ladegerät, dieses hat eine Zeitschaltuhr.

Anhaltestab

Der Anhaltestab wurde in der kurzen und der langen Ausführung verwendet, hier die kurze Ausführung zur Verwendung von zwei C Zellen. Der Anhaltestab ist mit reflektierender Folie beklebt und entspricht bis auf die Beschriftung dem bei den Landespolizeien verwendeten Anhaltestäben. Der Anhaltestab ist beleuchtet, auf der Rückseite sind zwei Schlitze vorhanden um sehen zu können ob die Beleuchtung eingeschaltet ist. Weiterhin befindet sich eine Lederschlaufe für das Handgelenk am unteren Ende des Anhaltestabes.

Winkerkelle

Die Winkerkelle gehört seit sehr vielen Jahren zur Fahrzeugausstattung deutscher Militärfahrzeuge. Für einige Jahre  wurden auch Winkerkellen mit einer anderen Farbgebung verwendet. Diese Winkerkelle war innen rot und außen weiß. Die Winkerkelle besteht aus einem Holzgriff mit einer eingenieteten mit reflektierender Folie beklebten Blechscheibe, früher lackiert. Die Winkerkelle war dazu gedacht, bei Fahrten im geschlossennen Verband Signale an die folgenden Fahrzeuge weiter zugeben. Zum Zeitpunkt der Einführung der Winkerkelle war noch nicht jdes Fahrzeug mit Sprechfunk ausgestattet. So zum Beispiel wurden Signale wie : Abstände verringern, Abstände vergrößern, Motoren anlassen, Motor aus, Gefechtsfahrzeuge oder Kräder vor, Sammeln, Aufsitzen, Absitzen, Halt, rechts aufmarschieren zum Halten, links aufmarschieren zum Halten vom Einheitsführer oder Führer des geschlossenen Verbandes an die folgenden Fahrzeuge durch die jeweiligen Fahrzeugführer weitergeleitet. Der Fahrzeugführer war der Beifahrer oder bei Geschützten Sonderwagen der Kommandant. Es war sehr wichtig, daß dieser die Zeichen korrekt weitergab und auch deren Bedeutung kannte, da er den Kraftfahrer über die gegebenen Anweisungen informieren mußte. Gerade bei Fahrten auf der Autobahn oder auf der Bundesstraße bei hohen Geschwingkeiten kam es nicht selten vor, daß der Fahrzeugführer den dabei auftretenden Fahrtwind oder auch die Nähe von Ästen zum Fahrzeug unterschätzte und die Winkerkelle beim Weitergeben der Zeichen verloren hat.

CEAG Warnblitzleuchte

Warnblitzleuchten dieser Art gehörten zur Fahrzeugausstattung schwerer Fahrzeuge des Bundesgrenzschutz, auch der Bundeswehr. Also an Bord von LKWs und den Geschützten Sonderwagen. Die Warnblitzleuchte wird mit fünf C Zellen betrieben und es besteht auch die Möglichkeit die Blitzleuchte als Handlampe zu benutzen. Die Warnblitzleuchte war dazu gedacht auf Fahrzeuge mit einer Panne  hinzuweisen, zusätzlich zum Warndreieck.

Signalpfeife

Die Signalpfeife wurde an jeden Beamten des Bundesgrenzschutz ausgegeben, und diente unter anderem zur Alarmierung benachbarter Posten. Im Gefahrfall war es angedacht, daß der sich in Gefahr befindende Posten bzw. der Hilfe benötigende Posten mit drei Pfiffen: kurz, kurz, lang seine benachbarten Posten informieren soll. Der benachbarte Posten sollte ebenfalls mit drei Pfiffen: kurz, kurz, kurz auf den Hilferuf antworten.

Gleichzeitig war die Signalpfeife dazu gedacht bei schlechter Sicht  auf seine Position aufmerksam zu machen.

Geschirr

Das hier zu sehende Geschirr wurde speziell für deen Bundesgrenzschutz hergestellt. Es besteht aus sehr robustem Porzellan, hat einen grünen umlaufenden Rand, einen grünen Bundesadler und BGS aufgebracht. Dieses Geschirr wurde in den Speisesäalen der Grenzschutzabteilungen verwendet. In den später auf dem Gebiet der neuen Bundesländer eingerichteten Grenzschutzabteilungen, welche in früher von der Volkspolizei oder der Nationalen Volksarmee oder auch den Grenztruppen genutzten Kasernen eingerichtet wurden, wurde das bereits vorhandene NVA Geschirr verwendet.

Taschenmesser

Das obere Taschenmesser wurde so für den Bundesgrenzschutz hergestellt und von den Beamten des Bundesgrenzschutz über einge Jahre verwendet. Es hat einen Flaschenöffner mit Schraubenzieher, eine festellbare Klinge, eine Stech- und Bohrahle, einen Korkenzieher, eine Säge und einen Ring zur Befestigung einer Fangschnur. Das zweite Taschenmesser wurde ebenfalls beim Bundesgrenzschutz verwendet, es handelt sich hier um das auch bei der Bundeswehr verwendete BW stumpf. Das Taschenmesser ist ein wenig kleiner als sein Vorgänger und verfügt über die gleiche Ausstattung wie der Vorgänger, hat jedoch keinen Ring mehr zur Befestigung des Fangriemens sondern nur noch eine Bohrung.