Bergmütze graugrün

Die Bergmütze des Bundesgrenzschutz gleicht optisch der Bergmütze wie sie bei der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde, jedoch kann an der Bergmütze des Bundesgrenzschutz der Ohrenschutz nicht mehr heruntergeklappt werden. Dieser ist nur noch angedeutet. Die Bergmütze wurde von den Beamten des Bundesgrenzschutzes im Dienst an der Grenze, im alltäglichen Dienst und in der Ausbildung getragen.

Schiffchen graugrün

Bergmütze sumpftarn

Schirmmütze graugrün

Diese Schirmmütze wurde zum Dienstanzug getragen. Die hier zu sehende Mütze ist eine Schirmmütze für Mannschaften und Unterführer bis zum Hauptwachtmeister. Dies ist an dem schwarzen Sturmriemen zu erkennen. Ab Meister wurde eine grün silber geflochtene Mützenkordel getragen. Für Offiziere wurde eine silber geflochtene Kordel verwendet. An den Schirmmützen der Generale im Bundesgrenzschutz wurde eine gold geflochtene Kordel verwendet.

Schutzhaube Sonder Kfz gepolstert

Barett

Schiffchen moosgrün

Bergmütze moosgrün

Schirmmütze moosgrün

Diese Schirmmütze trugen alle Dienstgrade des mittleren Polizeivollzugsdienstes im Bundesgrenzschutz, dies ist an dem gün silbernen Mützenband zu erkennen. Ab Polizeikommissar wurde ein silbernes und ab Polizeirat ein goldenes Mützenband getragen.

Schirmmütze weiß Grenzschutzeinzeldienst

Diese Schirmmütze wurde von den Beamten des mittleren Polizeivollzugsdienstes im Einzeldienst getragen. Dise Mütze hat einen Mützendeckel aus weißem Leder. Der Grenzschutzeinzeldienst umfaßte die Dienststellen zur Grenzkontrolle und Überwachung, die Dienstellen der Bahnpolizei und die Dienstellen der Luftsicherheit an den Flughäfen.

Pelzmütze

Hier handelt es sich um eine Pelzmütze über welche jeder Polizeivollzugsbeamte im Bundesgrenzschutz verfügt und welche in den Wintermonaten getragen wurde.

Schiffchen blau BGS See

Schutzhelm schwer

Der Schutzhelm schwer ist eine Weiterentwicklung des bei der Deutschen Wehrmacht verwendeten M 35 Stahlhelmes. Der Unterschied besteht in der vollkommen veränderten Befestigung des Innenfutters. Bei den M 35 Stahlhelmen wurde das Innenfutter mittels drei Nieten am Helm befestigt. Das heißt im Helm waren drei Löcher vorhanden, durch die Löcher wurden die Splintnieten gesteckt und verbanden somit die Helmglocke mit dem Helminnenfutter. Beim Schutzhelm schwer des Bundesgrenzschutz wurde eine andere Befestigungsart gewählt. Hier wird das Innenfutter in der Mitte der Helmglocke an nur einer Stelle befestigt. Der Schutzhelm schwer des Bundesgrenzschutz hat somit außer den beiden Belüftungslöchern keine weiteren Löcher in der Helmglocke. Das Innenfutter besteht aus mehreren miteinander vernieteten Metallstreifen über diese ist das Innenleder gezogen und daran wurde der Kinnriemen befestigt. Das ganze sieht herausgenommen wie ein Korb aus. Am oberen Ende wurde ein Gummiring befestigt um Verletzungen des Trägers an der Helmglockenbefestigung und der Helmglocke zu vermeiden. Der Helm wurde mit der typischen Grenzschutz Farbe lackiert und verfügt über Rauhtarnung.

Tarnbezug sumpftarn Schutzhelm schwer

Manöverband

Schutzhelm leicht erste Ausführung

Schutzhelm leicht zweite Ausführung

Schutzhelm leicht Schuberth P 100 F

Dieser Schutzhelm wird beim Absperr- und Räumdienst verwendet. Der Helm verfügt über ein Innenfutter ähnlich eines Motorradhelmes und ermöglicht den Einbau einer Sprechgarnitur. Am Helm kann ein Kinnschutz oder eine Atemschutzmaske mittels Schnellverschluß befestigt werden. Der Kinnriemen ist wie ein Y gefertigt, um ein Verrutschen des Helmes auf dem Kopf des Trägers zu vermeiden. Der Helm verfügt über einen fest angebauten Nackenschutz und einen mittels Klettband befestigten Helmüberzuges aus Nomex. Auf dem Helmüberzug können taktische Zeichen ebenfalls mittels Klett befestigt werden. Der Kinnriemen wird mittels eines Schnellverschlusses und an der gegenüberliegenden Seite mit einer offenen oder geschlossenen Öse befestigt. Zusätzlich ist ein gepolsterter Kunststoff Kinnschutz am Kinnriemen befestigt.

Schutzhelm Kradfahrer

Barett dunkelgrün GSG 9

Schutzhelm schwer "Springerhelm" GSG 9

Der Schutzhelm schwer "Springerhelm" der GSG 9 ist eine Weiterentwicklung des bei den deutschen Fallschirmjägern im Zweiten Weltkrieg verwendeten Helmes. Hierbei wurde ebenfalls das Innenfutter verändert. Bei dem Helm der GSG 9, welcher bei Aufstellung des Verbandes eingeführt wurde, wurde jedoch auch der Kinnriemen verändert. Es sind 3 verschiedene Kinnriemen des GSG 9 Helmes bekannt. Die erste Ausführung des Kinnriemens ist noch wie der Kinnriemen des Fallschirmjägerhelmes im Zweiten Weltkrieg ausgeführt, jedoch aus grünem Leder. Die zweite Ausführung, an diesem Helm vorhanden, verfügt schon über eine geschlosene und offene Öse für den Kinnriemenverschluß um Genickverletzungen zu vermeiden. Weiterhin verfügt dieser Kinnriemen über einen Kinnschutz ausgrünem Kunststoff. Die dritte Ausführung des Kinnriemens gleicht im Wesentlichen der zweiten Ausführung jedoch wurde die Schnallenbefestigung an der gegenüberliegenden Seite der Ösen durch einen Schnellverschluß ersetzt, welcher der gleiche ist wie er auch an den Schutzhelmen leicht verwendet wird. Hier besteht der Vorteil darin, daß der Kinnriemen nicht mehr aus der Schnalle gefedelt werden muß sodern einfach per Knopfdruck geöffnet werden kann.

Schutzhelm GSG 9 TIG

Der TIG Helm ist der Nachfolger des "Springerhelmes" bei der GSG 9. Der TIG wurde aus Titan gefertigt. Im Helm wurde ein Lautsprecher, ein Lautstärkeregler, ein Stecker zum Anschließen eines Handsprechfunkgerätes und die Aufnahme eines Mikrofones eingebaut. Die am Helm befindlichen Metallwinkel dienen als Anschlag für das ballistische Visier welches an dem Helm befestigt werden kann. Das Innenfutter entspricht dem des "Springerhelmes" jedoch wurde der Kinnriemen verändert. Der Kinnriemen mußte auf Grund des erheblich höheren Gewichtes des Helmes geändert werden. Das Gewicht des Helmes läßt die Befestigung des Kinnriemens mittels der offenen und geschlossenen Öse nicht mehr zu, da sich der Kinnriemen aus der offenen Öse lösen könnte. Damit der Helm auf dem Kopf des Trägers nicht wackelt, wurde ein zusätzlicher Nackenriemen befestigt, dieser kann dem Kopf des Trägers nagepaßt werden.